Wenn Du Dich nicht um mich kümmerst, dann verlasse ich Dich. Deine Demokratie
„Wenn Du Dich
nicht um mich kümmerst, dann verlasse ich Dich.“
Deine Demokratie

Das Zitat stammt von Peer Steinbrück, SPD Politiker (https://zitate-fibel.de/zitate/peer-steinbrueck-wenn-du-dich-nicht-um-mich-kuemmerst-dann-verlasse-ich-dich-deine-demokratie)
Mit diesem Satz hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im September 2023 ihr monatliches Magazin aufgemacht. Darin wirbt sie für mehr Demokratiebildung in den Schulen.
01.09.2023 GEW E&W 09/2023: Demokratiebildung:
(https://www.gew.de/fileadmin/media/publikationen/hv/Zeitschriften/Erziehung_und_Wissenschaft/2023/GEW-EW-09-2023-web.pdf)
Die GEW hat Recht. Unsere Demokratie ist gefährdet. Wie eine große Liebe kann sie uns verloren gehen, wenn wir sie nicht ebenfalls lieben.
„Wenn wir uns nicht besser um die Demokratie kümmern, wird sie uns verlassen.“ Horst Heller (https://horstheller.wordpress.com/category/demokratie/)
Interpretationen
Verantwortung: Wenn politische Entscheidungsträger nicht auf die Bedürfnisse und Anliegen der Bürger reagieren, kann dies zu einer Entfremdung und einem Rückzug der Bürger aus dem politischen Prozess und Geschehen führen. Damit die Demokratie funktioniert, ist es wichtig, Verantwortung zu übernehmen.
Mitwirkung: Bürger benötigen die Möglichkeit, aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben. Bürger beteiligen sich aktiv an der Gestaltung ihrer politischen Umgebung, anstatt sich nur als passive Zuschauer zu verstehen.
Fehlen Engagement und Fürsorge, kann dies dazu führen, dass die Menschen der Demokratie misstrauen und sich von ihr abwenden.
Demokratie setzt auf Dialog, Rücksichtnahme und das Engagement aller Beteiligten.
Stimmen der Veränderung
Es war einmal in einer kleinen Stadt mit bunten Häusern. Die Menschen hier lebten in einer harmonischen Gemeinschaft, doch in letzter Zeit spürten viele, dass ihre Stimmen in den politischen Entscheidungen der Stadt nicht mehr gehört wurden.
Eines Tages versammelten sich die Bürger im Stadtpark, um über ihre Sorgen zu sprechen. Unter ihnen war Anna, eine leidenschaftliche Lehrerin, die sich um die Zukunft ihrer Schüler sorgte. „Wir müssen etwas unternehmen“, rief sie. „Unsere Stimmen müssen gehört werden!“ Ihre Worte fanden Gehör, und so beschloss die Gruppe, eine Bürgerbewegung bzw. eine Initiative zu gründen.
Die Gruppe organisiert sich in einer Initiative: In den folgenden Wochen trafen sie sich regelmäßig. Sie diskutierten über die Themen, die ihnen am Herzen lagen: Bildung, Umweltschutz und die Gestaltung des Stadtparks. Gemeinsam erarbeiteten sie einen Plan, um ihre Anliegen bei der nächsten Stadtratssitzung vorzubringen. Anna übernahm die Aufgabe, ihre Ideen in eine klare Präsentation zu verwandeln, während andere Flyer entwarfen, um die Bürger zu informieren und zur Teilnahme zu ermutigen.
Am Tag der Stadtratssitzung war der Saal überfüllt. Bürger aus allen Ecken der Stadt waren gekommen, um ihre Anliegen zu vertreten. Mit Leidenschaft und Überzeugung sprach Anna über die Bedeutung von Bildung und den Bedarf an mehr Spielplätzen für die Kinder.
Einige Wochen später wurde im Stadtpark ein Fest veranstaltet, das von der Initiative organisiert wurde. Es war nicht nur ein Fest, sondern auch eine Plattform, um die Anliegen der Bürger weiter zu verbreiten. Es gab Stände, an denen Informationen über die Bürgerinitiative verteilt wurden, Musik, die die Menschen zum Tanzen brachte, und sogar eine Ecke, in der Kinder ihre eigenen Ideen für den Park malen konnten.
Angesichts des Engagements der Bürger und klarer Forderungen lud die Bürgermeisterin Anna und einige andere Mitglieder der Initiative zu einem Treffen ein. „Wir hören euch“, sagte sie. „Lasst uns gemeinsam Lösungen finden.
In den folgenden Monaten arbeiteten die Bürger und die Stadtverwaltung Hand in Hand. Es wurden neue Spielplätze gebaut, die Schulen erhielten zusätzliche Mittel für innovative Projekte, und der Stadtpark wurde in einen Ort verwandelt, der die Gemeinschaft zusammenbrachte.
Die Kraft der Demokratie:
Die Bürger lernten, dass ihre Teilnahme an politischen Prozessen in der Demokratie nicht nur wichtig, sondern auch machbar war. Ihre Geschichten wurden gehört, ihre Ideen umgesetzt, und sie erlebten, wie Veränderung durch gemeinsames Handeln möglich war.
So lebten die Bürger weiterhin in ihrer Stadt, vereint durch das Wissen, dass jeder Einzelne von ihnen Teil der Demokratie war – und dass ihre Stimmen, wenn sie gemeinsam erhoben wurden, die Kraft hatten, Verbesserungen zu bewirken.